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Panikstörung

Die Panikstörung ist (im Gegensatz zur generalisierten Angststörung) gekennzeichnet von plötzlich und unerwartet auftretenden Episoden massiver, panikartiger Angstgefühle.

Etwa ein bis vier Prozent der Bevölkerung erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Panikstörung. Das Alter, in dem das geschieht, ist unterschiedlich. Häufig ist der Betreffende jedoch zwischen zwanzig und Mitte dreißig.

Wie ein Blitz aus heiterem Himmel

Die Panikattacke ist ein plötzlicher, sehr intensiver und zeitlich begrenzter Angstanfall. Innerhalb weniger Minuten erreicht die Angst ihren Höhepunkt. Der Betroffene glaubt aufgrund der extremen körperlichen Reaktion sterben zu müssen. Herzklopfen, Schmerzen in der Brust, Erstickungsgefühle und Schwindelanfälle nehmen ein extremes Ausmaß an. Der Körper bereitet sich mit erhöhter Adrenalin-Ausschüttung blitzschnell auf eine Kampf-/Fluchtreaktion vor.

Die Panikattacke hält meist einige Minuten an, kann mitunter aber auch Stunden andauern. Zwischen den Panikattacken liegen weitgehend angstfreie Zeiträume.

Panikattacken können bei allen Formen von Angsterkrankungen auftreten. Wenn es immer wieder zu unerwarteten, nicht durch äußere Umstände ausgelösten Panikattacken kommt, spricht man vom Vorliegen einer Panikstörung. Das Auftreten vereinzelter Panikattacken im Leben stellt an sich noch keine Erkrankung dar. Erst wenn mehrere Panikattacken im Monat auftreten und sich vermehrt eine "Angst vor der Angst" – die sogenannte Erwartungsangst – entwickelt, diese über einen längeren Zeitraum anhält (mindestens 1 Monat) und zu Beeinträchtigungen im täglichen Leben führt, liegt eine Panikstörung vor.

 

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