Info-Center / Burnout - Erschöpfungsdepression

Psychische Erkrankungen nehmen in unserer heutigen Gesellschaft leider
immer mehr zu. Die Anforderungen an uns selbst steigen sowohl im Beruf
als auch im Privaten. Das Burnout-Syndrom (auf Deutsch soviel wie "ausgebrannt
sein“) kann eine Reaktion darauf sein.
Burnout ist ein Beschwerdekomplex mit Verlust der körperlichen und seelischen Leistungs- und Regenerationsfähigkeit. Eine Vielzahl verschiedener Symptome können bei Betroffenen auftreten, z.B. Muskelschmerzen, Schlafstörungen oder wiederkehrende hartnäckige Infekte.
Wird Burnout nicht früh genug erkannt und behandelt, kann es zu einer Depression führen, deren Behandlung schwierig und langwierig ist.
Umso wichtiger ist es daher, diesen Krankheitsverlauf zu unterbrechen und
frühzeitig etwas zu unternehmen.
Burnout ist in aller Munde, es ist ein beklagenswerter Zustand, der immer häufiger wird. Und der verhängnisvolle Konsequenzen für den Betroffenen und sein Umfeld hat: Beruf, Partnerschaft, Familie, Freundeskreis, nicht zuletzt für die Gesundheit.
Unter Burnout verstand man ursprünglich die negativen Folgen der beruflichen (Über-) Beanspruchung mit gemütsmäßiger Erschöpfung, innerer Distanzierung und schließlich Leistungsabfall. Oder (wie es früher beschrieben wurde), ein "Stresssyndrom der helfenden Berufe". Aus heutiger Sicht auf den Punkt gebracht: "Die Folgen von schlechten Bedingungen, unter denen viele gute Leute tätig sind".
Inzwischen handelt es sich um ein reichlich komplexes Beschwerdebild, das zwar immer mehr Betroffene belastet, aber dagegen nur langsam Eingang in Wissenschaft und Lehre und damit in Beratung, Klinik und Praxis findet.