Info-Center / Burnout - Erschöpfungsdepression
Prävention

- Höre auf Deinen Körper. Nehme die Situation an und gestehe Dir den Streß und die Zwänge ein, die Du körperlich, geistig und emotional wahrnimmst.
- Vermeide Isolation. Pflege Deine Freundschaften und den Kontakt zu Menschen, die Dich lieben.
- Verändere Deine Lebensumstände. Versuche Dir die Situationen anzusehen, welche Dich belasten. Im Beruf und in der Beziehung. Wenn Du die Situation nicht verändern kannst, entziehe Dich der Belastung komplett.
- Sei nicht überfürsorglich. Helfe anderen Menschen nicht aus Gewohnheit und nehme Ihnen auch nicht Pflichten und Probleme ab. Sorge vielmehr dafür, dass Du Dich selbst fürsorglich behandelst.
- Lerne das Wort NEIN kennen, trete für Dich selber ein. Weise Forderungen und Ansprüche an Deine Gefühle oder Zeit zurück. Achte auf Deine Kapazitäten.
- Fange an "kürzer zu treten" und Abstand von an Dich gestellten Aufgaben zu gewinnen.
Lerne zu delegieren, versuche nicht alles selber zu machen.
- Versuche Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. So sparst Du Zeit und Energie.
- Versuche Dein persönliches Tempo besser einzuschätzen. Überlege Dir, was für Dich in Deinem Leben wichtig ist. Was brauchst DU um glücklich und ausgeglichen zu sein.
- Behandle Deinen Körper gut. Schaffe Dir einen körperlichen Ausgleich, achte auf eine gesunde Ernährung und halte Azttermine ein.
- Meide Nikotin, genieße Alkohol und Kaffee nur in Maßen.
- Keine Rauschdrogen: Eigentlich selbstverständlich, aber die Realität sieht anders aus. Dies betrifft nicht die harten Drogen, sondern die sogenannten soft drugs (z.B. Haschisch und Marihuana, ggf. auch Psychostimulanzien) oder Party-Drogen (z.B. Designerdrogen wie Ecstasy). Man glaubt nicht, wie vielen Menschen denen man das nie anmerken würde, der gelegentliche Drogenkonsum nicht fremd ist.
- Pflege ein oder mehrere Hobbys. Wenn man das Hobby als Regenerationshilfe nicht nutzt und auch sonst keinen Ausgleich hat, dann gerät man langsam, aber sicher in ein Defizit. Dessen Folgen sind meist aufwendiger, als die kontinuierliche Pflege eines Hobbys. Denn ein Hobby ist ein wichtiger Teil der Gesundheitserhaltung, eine wirksame Selbstheilungsmaßnahme. Und sage nicht, "Mein Beruf ist mein Hobby". Denn was ist, wenn man plötzlich die Freude an der Arbeit verliert, aus welchem Grund auch immer? Dann hat man gar nichts mehr.
- Versuche Dich so wenig wie möglich zu sorgen.
- Behalte Deinen Sinn für Humor. Versuche viele Momente des Glücks und der Freude in Deinem Leben zu etablieren.
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