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Was sind Depressionen

Jeder Mensch kennt Tage, an denen er "nicht so gut drauf" ist, "traurig" oder sich "deprimiert" fühlt. Solche Empfindungen können nach Misserfolgen, Enttäuschungen, Verlusten oder aber auch ganz ohne Grund auftreten. Solche negativen Gefühle gehören zum Leben und verschwinden für gewöhnlich nach einiger Zeit von selbst. Dies ist ein ganz normaler Prozess.

Die Depression hingegen ist eine Krankheit und führt zu einer tiefen Veränderung im Fühlen, Denken und Verhalten.

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, keine Geisteskrankheit. Ein Mensch, der unter einer Depression leidet, ist nicht verrückt, sondern seelisch krank.
Und mittlerweile gibt es keinen Zweifel mehr daran, dass psychische Erkrankungen ernst genommen werden müssen.

Depression ist eine Erkrankung !!!

Sie unterscheidet sich deutlich von der normalen Traurigkeit oder Deprimiertheit dadurch, dass neben der Niedergeschlagenheit noch weitere Symptome vorhanden sind. Diese sind intensiver ausgeprägt, dauern länger an und führen zu einer viel stärkeren Beeinträchtigung im Alltag.

Für die Entstehung und Dauer einer Depression spielt der Stoffwechsel im Gehirn eine entscheidende Rolle: Botenstoffe, die Informationen von einer Nervenzelle zur nächsten übertragen, spielen für die normale Tätigkeit des Gehirns eine wichtige Rolle. Bei einer Depression sind sie in zu geringem Maße vorhanden, es besteht ein Mangel an Serotonin (weitergehende Darstellung im Infocenter unter "Was passiert im Kopf").

 

Depressionen sind also mitunter auch (aber nicht ausschließlich) auf einen organischen Defekt zurückzuführen.

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