Info-Center / Depressionen
Drogen und Depressionen
Cannabiskonsum (Kiffen)
Der Wirkstoff THC der Cannabis-Pflanze bindet sich an Rezeptoren in mehreren Hirnarealen.Jüngste Forschungen ergeben, dass bei dauerhaftem Konsum nachhaltige Schäden entstehen können:
- Psychische Abhängigkeit mit Entzugserscheinungen wie Schweißausbrüchen, Depressionen, Unruhe und Angstzuständen
- Konzentrationsstörungen
- Vergesslichkeit, Wortfindungsprobleme und Beeinträchtigungen des Lernvermögens
- Störung der neuronalen Reifung (bei jungen Menschen)
- Generelle Verzögerung der Persönlichkeitsentwicklung (bei jungen Menschen)
- Verstärkung einer Veranlagung zu psychischen Leiden wie z.B. Angsstörungen und Depressionen
Ecstasy
Wirkung auf neuronaler Ebene:
Serotoninkonzentration wird gesteigert durch
- Hemmung der Wiederaufnahme in die Nervenendigungen
- Verstärkte Freisetzung aus den Nervenendigungen
Steigerung der Dopamin- und Noradrenalinkonzentrationen (geringer als von Serotonin), Aktivierung des Mesolimbisch-kortikalen Belohnungssystems.
Auswirkungen:
- Irreversible Zerstörung serotonerger Nervenendigungen im Tierversuch
- Verminderung der Serotonin-Konzentration im Liquor und der Serotonintransporterdichte im PET und SPECT
Folgen:
- Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, Psychosen
- Kognitive Störungen
- Beikonsum, Umstieg
- Abhängigkeit